Bettdecke waschen – Tipps für eine hygienische Wäsche
Den Bettbezug sollte man regelmäßig waschen – das ist klar. Aber wie sieht es eigentlich mit der Bettdecke selbst aus? Sollte auch diese in die Waschmaschine? Und wenn ja, wie regelmäßig? Wir von HERDING kennen uns aus mit Bettwäsche – schließlich haben wir uns auf hochwertige Heimtextilien spezialisiert. In diesem Beitrag geben wir dir unsere Profi-Tipps mit auf den Weg, damit deine Bettdecke immer sauber und hygienisch bleibt. Lies gerne weiter, um mehr zu erfahren!
Tipp: In unserem Blog erklären wir dir auch, wie du deine Kuscheldecke wäschst.
Muss man die Bettdecke waschen?
Hast du deine Bettdecke noch nie gewaschen, dann solltest du das am besten so bald wie möglich tun. Denn der Bezug schützt diese zwar vor Verschmutzungen, mit der Zeit dringt aber doch einiges in das Innere der Decke vor. Beim Schlafen verlierst du zum Beispiel Hautschuppen, Schweiß und zusätzlich sammeln sich Hausstaubmilben und Bakterien in der Bettdecke (und übrigens auch im Kopfkissen) an.
Gerade Milben fühlen sich in der warmen, feuchten Umgebung besonders wohl und können bei empfindlichen Menschen Allergien und Atemwegsbeschwerden auslösen. All diese Gründe sind gute Argumente dafür, die Bettdecke regelmäßig in die Waschmaschine zu stecken.
So oft solltest du deine Bettdecke waschen
Wie oft du deine Bettdecke waschen solltest, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen davon, ob du Allergiker bist und auf Hausstaubmilben reagierst. In diesem Fall ist eine häufigere Wäsche empfehlenswert – etwa alle ein bis drei Monate oder sogar noch häufiger. Ähnliches gilt, wenn du zu starkem Schwitzen neigst.
Für die normale Nutzung ist es in der Regel ausreichend, wenn du die Decke alle drei bis sechs Monate reinigst, mindestens aber einmal pro Jahr. Beliebt ist es zum Beispiel, eine Wäsche im Frühling und eine im Herbst durchzuführen. Wichtig ist es, das Waschen nicht zu übertreiben – gerade bei empfindlichen Materialien. Denn bei hoher Häufigkeit können die Materialien darunter leiden und die Decke muss schneller ausgetauscht werden.
Tipp: Mit einer hochwertigen Sommerbettwäsche, Winterbettwäsche oder Ganzjahresbettwäsche schützt du deine Bettdecke bestmöglich und sorgst damit für ein angenehmes Schlafklima im Bett.
Pflege-Anleitung: Waschtipps nach Materialien
Wie genau du deine Bettwaren am besten wäschst, hängt von dem Material ab, aus dem sie bestehen. Wir haben dir die wichtigsten Tipps für verschiedene Füllungen übersichtlich zusammengefasst:
Wichtig: Schau dir immer vor der Wäsche das Pflegeetikett an. Dort erfährst du genau, was du bei der Pflege beachten solltest. Im Zweifel gelten immer die Hinweise des Herstellers! Auf unsere Tipps kannst du zum Beispiel dann zurückgreifen, wenn das Etikett entfernt wurde oder unleserlich ist.
Daunen und Federn
Eine Decke mit Füllung aus Daunen oder Federn kannst du in der Regel bei 30 bis 40 Grad in der Waschmaschine waschen. Für Allergiker sind 60 Grad empfehlenswert, wenn es die Bettdecke erlaubt. Wichtig ist, dass deine Trommel mindestens 6 kg Kapazität hat.
Verwende den Schonwaschgang und stelle eine Schleuderzahl von maximal 400 bis 800 Umdrehungen pro Minute ein. Als Waschmittel empfiehlt sich ein spezielles Daunenwaschmittel – auf keinen Fall solltest du Weichspüler verwenden, da dieser Verklumpungen verursachen kann.
Anschließend gibst du die Bettdecke am besten in den Trockner. Gib zwei bis vier Tennisbälle hinzu, welche die Fasern aufbauschen. Bis die Decke trocken ist, kann es mehrere Stunden dauern. Prüfe, ob sie wirklich ganz trocken ist – es kann passieren, dass der Trockner dies falsch misst.
Synthetik
Synthetische Bettdecken sind relativ pflegeleicht und lassen sich ebenfalls einfach in der Maschine waschen. Meist ist eine Wäsche bei bis zu 60 Grad im Schonwaschprogramm oder Pflegeleichtprogramm kein Problem – diese Temperaturen töten auch die Keime ab. Nutze hier mildes Waschmittel (am besten Feinwaschmittel) und verzichte wieder auf Weichspüler. Auch für das Trocknen im Wäschetrockner bei niedriger Temperatur sind synthetische Bettdecken geeignet.
Wolle
Naturfasern wie Wolle sind etwas komplizierter. Hier solltest du auf Waschen so gut wie möglich verzichten. Oft ist das auch gar nicht notwendig, da Wolle selbstreinigend ist. Hier reicht deshalb meist regelmäßiges Lüften aus. Hast du das Gefühl, dass die Bettdecke dennoch einmal eine Wäsche nötig hätte, solltest du auf die Herstellerhinweise achten. In manchen Fällen ist eine Wäsche bei 30 Grad im Wollwaschprogramm möglich. Eine andere Möglichkeit ist eine professionelle Reinigung in einem Waschsalon, bei welcher die Decke chemisch behandelt wird.
Bettdecke nicht nur waschen, sondern auch lüften
Das Waschen deines Bettzeugs ist nur ein wichtiger Teil der Pflege. Zusätzlich solltest du darauf achten, deine Bettdecke regelmäßig an der frischen Luft zu lüften. So reduzierst du die Feuchtigkeit in der Decke und verhinderst damit die Bildung von Gerüchen. Durch regelmäßiges Lüften bleibt das Frischegefühl nach dem Waschen möglichst lange erhalten!
Suchst du noch nach Textilien für dein Schlafzimmer?
Das Reinigen der Bettwäsche ist nur eines von mehreren Kriterien, auf die du im Schlafzimmer achten solltest. Wichtig ist es zudem, in hochwertige Textilien zu investieren. Um dich hier bestmöglich und zu fairen Preisen auszustatten, empfehlen wir dir einen Blick auf unser Sortiment. Dort findest du zum Beispiel hochwertige Spannbettlaken, außerdem kannst du bei uns Decken und Kissen kaufen, die perfekt zum Kuscheln und als Deko geeignet sind. Für die Kleinen haben wir spezielle Kinderbettwäsche im Angebot. Schau gern einmal vorbei und lass dich inspirieren.
Häufig gestellte Fragen zum Waschen von Bettdecken
Vom richtigen Waschmittel und Waschprogramm über das Trocknen bis hin zur alltäglichen Pflege: Eine Bettdecke braucht ein wenig Aufmerksamkeit, um hygienisch zu bleiben. Mit unseren Tipps haben wir dir hoffentlich etwas weitergeholfen – noch mehr Infos findest du in unserem FAQ:
Was passiert, wenn ich meine Bettdecke nicht wasche?
In einer Bettdecke sammeln sich Nacht für Nacht verschiedene Verschmutzungen wie Schweiß, Hautschuppen und Bakterien an. Im Laufe der Zeit kommt hier einiges zusammen. Es kann sein, dass die Decke mit der Zeit deswegen schlecht riecht, zudem vermehren sich darin Hausstaubmilben, auf die manche Menschen allergisch reagieren. Unter all diesen Faktoren kann auch deine Schlafqualität leiden. Ausnahme: Bestimmte Naturmaterialien wie Wolle, die sich selbst reinigen und milbenarm sind.
Was, wenn ich keinen Trockner habe?
Du kannst deine Decke auch an der Luft trocknen lassen, diese Methode ist aber eher für dünne und synthetische Bettdecken geeignet. Hast du keinen Trockner, dann kannst du deine Bettdecke auch bei einer professionellen Reinigung abgeben.
Sollte ich meine Bettdecke bügeln?
Nein, bei den meisten Decken ist das keine gute Idee! Die Hitze des Bügeleisens kann die Füllung beschädigen. Bügeln ist für Bettdecken zudem gar nicht notwendig, da sie ohnehin überzogen werden.
Wie bewahre ich meine Decke nach dem Waschen auf?
Du möchtest deine Decke nach dem Waschen eine Zeit lang nicht verwenden, etwa, weil du eine Winter- und eine Sommerdecke hast? Wir empfehlen dir, zunächst sicherzustellen, dass die Decke wirklich komplett getrocknet ist. Lass sie etwa zwei bis drei Tage auslüften, damit auch die letzte Feuchtigkeit aus dem Inneren verschwindet. Schüttle die Decke anschließend gut aus.
Als Aufbewahrungsort eignet sich ein kühler und trockener Platz, zum Beispiel ein geeigneter Schrank. Zudem empfiehlt sich ein atmungsaktives Verpackungsmaterial, etwa aus Baumwolle – Plastik solltest du hingegen vermeiden. Auch Vakuumbeutel können synthetische Bettdecken vor Staub oder Feuchtigkeit schützen.
Kann ich beim Waschen Duftstoffe verwenden?
Davon würden wir dir eher abraten, da diese Rückstände in der Füllung hinterlassen könnten. Auch könnten die falschen Produkte die Haut reizen. Möchtest du dennoch einen Duft verwenden, informiere dich gut, ob das Produkt deiner Wahl für deine Decke geeignet ist.